KI Barcamp Jena 2026: Zwei Tage voller Impulse, Austausch und neuer Perspektiven

Was passiert, wenn 130 Menschen zusammenkommen und die Agenda erst vor Ort entsteht?

Beim KI Barcamp Jena 2026 wurde diese Frage erneut eindrucksvoll beantwortet. Mit insgesamt 42 Session-Pitches, zahlreichen Diskussionen und einer außergewöhnlichen Themenvielfalt bot die Veranstaltung zwei intensive Tage rund um die Zukunft der Künstlichen Intelligenz.

Als Teilnehmende und erstmals auch als Sponsoringpartner war die ICONTEC GmbH in diesem Jahr mit dabei.

KI aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten

Die Themenpalette reichte von KI-Agenten und Vibe Coding über konkrete Anwendungsfälle in Unternehmen bis hin zu Human Adoption, Ethik und rechtlichen Fragestellungen. Genau diese Vielfalt machte den besonderen Reiz des Barcamps aus.

Statt vorgefertigter Vorträge und eines festen Programms lebte die Veranstaltung von den Menschen, die ihre Erfahrungen, Ideen und Fragestellungen einbrachten. Die Teilnehmenden bestimmten selbst, welche Themen diskutiert wurden und welche Impulse im Mittelpunkt standen.

Zu den Highlights gehörten die Keynotes von Christian Schädlich, Dr. Martin Schiele und Frank Nussbaum, die unterschiedliche Perspektiven auf die Entwicklung und den Einsatz von KI vermittelten. Zusätzliche Denkanstöße lieferten zahlreiche Sessions, unter anderem von Christian Müller und André Stämmler, die konkrete Anwendungsfälle und Praxisbeispiele in den Fokus rückten.

Warum das Barcamp-Format überzeugt

Anders als klassische Konferenzen setzt ein Barcamp konsequent auf Beteiligung. Die Agenda entsteht erst vor Ort, die Teilnehmenden bringen ihre Themen selbst ein und gestalten die Diskussionen aktiv mit.

Genau darin liegt der besondere Wert dieses Formats. Statt Frontalvorträgen stehen der offene Austausch, unterschiedliche Sichtweisen und gemeinsames Lernen im Mittelpunkt. So entstehen Gespräche und Kontakte, die weit über einzelne Sessions hinaus wirken.

Ein wiederkehrendes Gesprächsthema war dabei die Frage, wie Unternehmen Künstliche Intelligenz sinnvoll in ihre Prozesse integrieren können. Dabei wurde deutlich, dass erfolgreiche KI-Projekte nicht allein von der Technologie abhängen, sondern ebenso von den Menschen, den Prozessen und der Bereitschaft, Veränderungen aktiv zu gestalten.

Female Fuckup Night als besonderes Highlight

Ein weiterer Höhepunkt war die Female Fuckup Night am Freitagabend. In persönlichen Beiträgen berichteten die Referentinnen offen über Herausforderungen, Fehler und die daraus gewonnenen Erkenntnisse.

Die Mischung aus Ehrlichkeit, Mut und wertvollen Learnings sorgte für intensive Gespräche und zeigte einmal mehr, wie wichtig der offene Austausch von Erfahrungen für persönliche und berufliche Weiterentwicklung ist.

Engagement für Wissenstransfer und Vernetzung

Umso mehr hat es uns gefreut, das KI Barcamp Jena in diesem Jahr auch als Sponsor unterstützen zu dürfen. Formate wie dieses schaffen Raum für neue Ideen, fördern den Wissenstransfer und bringen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen.

Unser Dank gilt Domenique Dölz und seinem Team von JENA Digital sowie allen Teilgeberinnen und Teilgebern, die das Barcamp mit ihren Themen, Erfahrungen und Perspektiven bereichert haben.

Wir nehmen zahlreiche Impulse, neue Kontakte und interessante Denkanstöße mit und freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe des KI Barcamps im Jahr 2027. 🚀